Montag, 27. November 2017

Winterblues und Vitamine


Die dunkel Zeit

Sobald die Tage kürzer werden, kühlt sich das Wetter ab. Feucht und ungemütlich zeigt sich der Herbst. Der Winter steht vor der Tür.

Manchmal regnet es über Wochen und wird auch tagsüber nicht richtig hell. Dann breitet sich Tristesse aus. Die Sehnsucht nach Sonne und Wärme wächst..

Die mangelnde Sonne kann sich negativ auf die Stimmung auswirken. Gerade jetzt sollte ich mich öfter in der Natur aufhalten. Doch wenn es nur noch regnet und stürmt fühlt man sich in der warmen Stube doch viel besser aufgehoben.

Sonnenlicht lässt Vitamine wachsen

Ohne Sonne fehlt dem Körper eine wichtige Voraussetzung Vitamin D selbst bilden. Dieses essentielle Substanz beeinflusst viele Prozesse in unserem Körper. Fehlt Vitamin D können sich Mangelerscheinungen zeigen. Man schätzt, dass wir etwa 20%  des benötigten Vitamins über die Nahrung gewinnen. 80% sollen über die Haut mit Hilfe des Sonnenlichtes hergestellt werden können.

Vitamin D ist etwa an unserem Knochenstoffwechsel beteiligt. So können Menschen mit einem niedrigen Vitamin D-Status an Osteoporose erkranken.  Wegen dieser Zusammenhänge empfahl man, das Sonnen-Vitamin, wie es auch bezeichnet wird, in Form von Tabletten oder Kapseln ergänzend einzunehmen.

Vitaminquellen: Lebertran & Co

Jahrelang galt eine zusätzliche Vitamingabe als geboten und sinnvoll.
Um den Erfolg dieser Maßnahme nachzuweisen, hat man diverse Untersuchungen angestellt. Doch das Ergebnis vieler, vor allem neuer Studien ist eher ernüchternd. Die erhofften Verbesserungen blieben aus. Darüber hinaus gab es Hinweise, dass extrem hohe Vitamin-D-Gaben der Gesundheit möglicherweise sogar abträglich sind.
Ich verlasse mich daher auf das, was unsere Vorfahren traditionell  einnahmen, den guten alten Lebertran. Gott sei Dank gibt es den auch eingekapselt. Denn er schmeckt fürchterlich. Fetter Fisch enthält ebenfalls eine Menge von dem wichtigen Vitamin. Irgendwie müssen ja die Eskimos die langen Polarnächte unbeschadet überstanden haben.

Lichtblick

Wissenschaftler fanden inzwischen heraus, dass sich auch die Bestrahlung mit einer starken Lichtquelle  positiv auf die Stimmung auswirkt. Noch sind die Wirkmechanismen nicht vollständig geklärt. Doch man nimmt an, dass das intensive Licht die Melatonin-Produktion  der Lichtrezeptoren beeinflusst. 

Natürlich kam man zur Überlegung, Tageslichtlampen mit UV-B-Licht auszustatten, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln. Doch UV-B gilt genau wie UV-A-Strahlung, im Übermaß als schädlich. Es kommt zwar auf die Dosis an, doch die ist bei jedem Menschen individuell verschieden. Deshalb kommen Tageslichtlampen mit UV-B-Anteil eher bei medizinischen Therapien zum Einsatz. Die Wirkung auf die Stimmung ist erfreulicherweise auch ohne UV-Licht vorhanden.
Eine entsprechende Lampe  ist etwa diese Lampe für Tageslicht-Simulation

Lichtpflanzen


Auch die Pflanzenwelt bietet Hilfe in der dunklen Zeit. Von Johanniskraut etwa weiß man, dass es die Haut lichtempfindlicher macht. Während man im Sommer vorsichtig mit der Anwendung eines daraus gebrauten Tees sein muss, kommt der warme Trank im Winter gerade recht.

Last but not least: Als beste Möglichkeit, risikofrei ein höheres Sonnenvitamin-Level zu erreichen und die Seele wieder leuchten zu lassen, bleibt letztendlich der Aufenthalt in der Natur.

Auf geht's!


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