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Herbstgericht mit Topinambur

Topinambur ist gesund und vielseitig einsetzbar. Lecker ist die Kombination mit anderen Knollen

Herbstzeit ist Knollenzeit! Rote Beete, Möhren und Kartoffeln sind nun ausgereift und voller wichtiger Nährstoffe. Doch auch die Topinambur hat einiges zu bieten. Aus Amerika stammend, galt sie zunächst als leckere Bereicherung des Speiseangebotes. Doch irgendwann wurde es still um die exotische Pflanze. Nach dem man ihren Vorzügen mit wissenschaftlichem Know How nachspürte, sorgten verschiedene gesundheitliche Vorzüge für ihr Come back.

Topinambur für die Gesundheit

Wegen ihrer speziellen Inhaltsstoffe, vor allem ihres hohen Inulin-Gehaltes, ist Topinambur als Nahrungsmittel für Diabetiker interessant, da diese Substanz den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.
Inulin fungiert als Ballaststoff, wirkt sättigend und gilt verschiedentlich als Appetit zügelnd. Da ist es kein Wunder, dass es in vielen Schlankheitsmitteln zu finden ist.

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Topinambur fördert die Verdauungstätigkeit

Inulin ist so etwas, wie Dünger für unsere Darmbakterien und fördert ihr Wachstum. Wissenschaftler wiesen nach, dass Inulin die Regeneration der Darmflora fördern kann.
Kleiner Nebeneffekt: Es bilden sich Gase, die sich als Blähungen bemerkbar machen. Deshalb sollten empfindliche Naturen die Topinambur zunächst in kleinen Mengen genießen.

Rezept für eine Herbstliche Gemüsepfanne

für 2 Personen benötigt man etwa:

200 g Kartoffeln
200 g Möhren
200 g Topinambur
1 Knoblauchzehe
1 Birne

Kokosfett

Gewürze
Bohnenkraut
Thymian
Salz, Pfeffer

Das Gemüse und die Birne werden geputzt und in der Pfanne mit Fett und den Gewürzen gegart. Da Topinambur etwas schneller weich wird, sollte es erst nach etwa 5 Minuten der Garzeit hinzugeben werden. Nach 10 bis 15 Minuten ist die Gemüsepfanne fertig. Sie schmeckt als Beilage zu Fleisch, kann aber auch als eigenständiges Gericht verzehrt werden.

Guten Appetit!


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