Direkt zum Hauptbereich

Herbstzeit

Sonniger Herbst verzaubert die Natur und macht uns fröhlich


Wie beglückend ist ein sonniger Herbsttag! Letzte wärmende Sonnenstrahlen tauchen die Natur in gleißendes Gold. Zwar sind die Sommerblumen verblüht, doch neue Farben leuchten auf, bevor die Blätter der Bäume fallen. Lindenbäume strahlen in sattem Gelb. Ahorn und Eiche ebenso. Wilder Wein wechselt sein Blattgrün in tiefes Rot. Strahlende Farben, die Mode und Kosmetik inspirieren.
Kastanien beschenken uns mit ihren glänzend braunen Samen.
Eichhörnchen haben viel zu tun. Sie springen von Baum zu Baum und sammeln Vorräte für den Winter.
Äpfel, Birnen und Kürbis warten darauf geerntet zu werden.

Wie verzaubert erscheint die Natur.  Die feuchte Luft lässt wunderbare Nebellandschaften entstehen. Da möchte man fast an Elfen und Feen glauben.

Die Vielfalt der Farben bringt Sonne in unser Gemüt und stimmt uns fröhlich.
Kein Wunder, dass viele Dichter die Stimmung dieser Jahreszeit beschrieben. Eines der schönsten ist wohl dieses:

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel
(1852)

Werbung

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Öl von Japanischem Staudenknöterich

Der Japanische Staudenknöterich ist eine nicht heimische Pflanze, die sich inzwischen stark ausgebreitet hat und an vielen Orten zu finden ist. Oft siedelt er sich in der Nähe von Gewässern und an schattigen Waldrändern an.

Japanischer Staudenknöterich, ein aggressiver Neophyt
In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet findet er sich vor allem auf vulkanischem Gestein. Und es ist klar, eine Pflanze, die in der Lage ist dort Wurzeln zu schlagen besitzt besondere Wachstumseigenschaften. Und so macht es dem Japanischen Staudenknöterich nichts aus, wenn er in unserer stark verbauten Welt auf steinerne Hindernisse stößt. Es ist wohl seine gefürchtetste Eigenschaft, Mauerwerk durchdringen zu können. Findet er optimale Wachstumsbedingungen vor, verbreitet er sich unheimlich schnell und verdrängt angestammte Pflanzen.
So ist es kein Wunder, dass er inzwischen sehr oft in der Natur zu finden ist.

Nach dem man nun erkennen musste, dass die Ansiedlung bei uns ein Fehler war, begann man den Knöter…

Duftendes Orangenöl selbst gemacht

Kurze Tage, wenig Licht, so begegnet uns die kalte Jahreszeit. Die Sehnsucht nach dem Sommer wächst. Atmen wir den frischen Duft von sonnenverwöhnten Orangen, empfindet unsere Seele dies, wie ein hoffnungsvolles Licht in der Dämmerung.

Der wohltuende Orangenduft konzentriert sich in der Schale. Sie umhüllt die Frucht und schützt das Fruchtfleisch vor dem Verderb mit Hilfe des darin enthaltenen ätherischen Öls. Um an das leckere Fruchtfleisch zu gelangen, entfernt man die Schale, die anschließend im Abfall landet. Doch im Grunde ist sie dafür viel zu schade. Aus diesen Orangenschalen lässt sich, basierend auf wenigen Zutaten, ein duftendes DIY-Pflegeöl mit vielen überraschenden Wirkungen zaubern.

Wirkungen von Orangenöl
Düfte wirken auf vielfältige Weise auf uns ein. Sie berühren Körper und Seele gleichermaßen.

Von ätherischem Orangenöl kennt man auf körperlicher Ebene vor allem seine antibakterielle Wirkung. Sie ist seit langem bekannt und in Studien wissenschaftlich bestätigt.

In d…

Japanischer Staudenknöterich, leckere Rezepte mit einer gesunden Gemüsepflanze

Wächst  irgendwo Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica), werden oft schwere Geschütze aufgefahren. Der Invasor wird mit allem was das Chemie-Arsenal hergibt bekämpft. Und ja, er ist tatsächlich sehr wüchsig. Seine Ausläufer graben sich oft mehrere Meter durch die Erde um an überraschenden Stellen erneut hervorzubrechen. Doch es gibt eine bessere Art die exotische Pflanze in Schach zu halten, man kann sie einfach verzehren.

Staudenknöterich fermentieren
Vor kurzem habe ich ein neues Rezept mit Japanischem Staudenknöterich entdeckt. Bisher hatte ich den Knöterich zubereitet wie Rhabarber, doch da empfinde ich ihn als etwas zu schleimig.
Ich hörte nun, dass man ihn in Japan 10 Tage in Quellwasser einlegt. Insgesamt gab es keine genauere Beschreibung. Doch mir ist bekannt, dass man in Asien vieles milchsauer fermentiert.

Das Fermentieren hat außerdem den Vorteil, dass die in der Pflanze enthaltene Oxalsäure reduziert wird.

Und so habe ich Itadori milchsauer fermentiert
Die …